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Mohnöl

Mohnöl stärkt den Kreislauf, Haut und Haare

Mohnöl ist ein pflanzliches Erzeugnis, das aus den Samen des Schlafmohns gewonnen wird. Die bevorzugte Technik dafür ist die Kaltpressung. Schlafmohn gehört zur Familie der Papaveraceae, einer alten Kulturpflanze, die aus dem Mittelmeerraum stammt. Heute wird sie in größeren Mengen hauptsächlich in Asien (China, Indien) angebaut. Österreich ist durch das vergleichsweise kleine Graumohn-Anbaugebiet im Waldviertel bekannt geworden. Mohnöl ist hellgelb bis weiß, schmeckt nussig und kann bis zu einem Anteil von 50 Prozent aus Lipiden (wasserunlöslichen Fetten) bestehen. Der Aufwand für das Pressen der feinen Samen ist verhältnismäßig hoch. Ihre Farbpalette reicht von weiß und gelblich über grau und graublau bis dunkelviolett und schwarz. Die Pflanzen werden in Grau-, Blau- und Weißmohn unterteilt. Heller Mohn ist stark in Asien verbreitet und liefert mildes Öl. Die dunkleren Sorten erzeugen dagegen einen herberen Geschmack. Mohnöl ist reich an zweifach ungesättigten Fettsäuren, wirkt entzündungshemmend und beeinflusst positiv Blutdruck und Kreislauf.

Mohnöl gesund: Viel Calcium für stabile Knochen

Gesundheitlich bedeutsam sind die Inhaltsstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Linolsäure und Vitamin B. Den höchsten Anteil von ihnen hat im Mohnöl das Calcium. Es ist beim Menschen hauptsächlich für die Stabilisierung der Knochen und Zähne verantwortlich. Linolsäure hat stabilisierenden Einfluss auf den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers. Sie wird nicht selbst produziert, sondern muss immer über die Nahrung zugeführt werden. 100 Milliliter reines Mohnöl weisen zu 90 Prozent ungesättigte Fettsäuren auf, sind völlig frei von Cholesterin und Zucker. Das Öl wirkt auch angenehm ausgleichend und beruhigend auf der Haut, vor allem wenn sie trocken und unrein ist. Es zieht sehr schnell und gut in die Haut ein. Bei überempfindlichen Personen können sich nach der Benutzung von Mohnöl auf der Haut leichte Rötungen zeigen. In diesen seltenen Fällen sollte das Öl nicht weiter verwendet werden. Aufgrund seiner regenerierenden Eigenschaften findet Mohnöl in Körperlotionen und Gesichtscremes Anwendung. Äußerst angenehme Geschmeidigkeit und seidigen Glanz verleiht Mohnöl auch den Haaren. Es glättet die Haare gut und bekämpft Spliss.

Die reifen Samen sind völlig unbedenklich

Das Mohnöl wird aus den reifen Samen der Pflanze gewonnen. Diese Samen sind nicht giftig und daher völlig unbedenklich. Grundsätzlich werden die Produkte des Schlafmohns nach dem Rauschmittelgesetz behandelt. Diese Maßnahme richtet sich jedoch wesentlich gegen die unreifen Mohnkapseln, deren Saft verschiedene Alkaloide enthält. Dazu gehört beispielsweise das Morphin. Aus diesem Saft lassen sich mit einem überschaubaren Aufwand Opium und Morphium herstellen. Sogar Heroin kann daraus gewonnen werden. Jeglicher Anbau von Mohn erfordert eine behördliche Zulassung und ist mit strengen Auflagen und Bedingungen verknüpft. In den früheren Jahrhunderten wurden die Mohnsamen für das Einschlafen der Kinder zur Nacht verwendet. Die alten Griechen beispielsweise legten Mohnkörner unter das Kopfkissen oder verarbeiteten sie zu einem Brei, um den Kindern das Einschlafen zu erleichtern. So ist damals die Bezeichnung Schlafmohn entstanden.

Mohnöl gesund: Nicht zu viel des Guten!

Der Speisemohn weist einen Morphin-Gehalt von ungefähr 0,1 Prozent auf. Bedenkliche Auswirkungen des Mohnöls können sich daher erst beim Genuss wirklich großer Mengen bemerkbar machen. Dann kommt es unter Umständen zu einer reduzierten Atemfrequenz und Aufmerksamkeitsstörungen beispielsweise im Straßenverkehr. Gemahlener Mohn ist wegen seines hohen Fettgehalts nicht sehr lange haltbar. Vergleichbar der Butter wird er relativ schnell ranzig und bekommt dann einen unangenehm bitteren sowie etwas muffigen Geschmack. Es empfiehlt sich, Mohn in kleinen Mengen zu kaufen und möglichst sofort aufzubrauchen. Das weitaus kostbarere Mohnöl ist sehr empfindlich gegen Licht, Hitze und Luft. Geöffnete Flaschen werden deshalb am besten nach dem Gebrauch wieder fest verschlossen und im Kühlschrank untergebracht. So lässt sich Mohnöl problemlos neun bis zwölf Monate aufbewahren. Der Preis für das Produkt übersteigt aber den anderer herkömmlicher Öle um ein Vielfaches, weshalb es nur in wenigen exquisiten Reformhäusern und Biomärkten ohne weiteres zu bekommen ist. Beim Kauf sollte auf die seriöse Herkunft des Mohnöls sowie noch mehr seine Reinheit geachtet werden. Nicht selten wird Mohnöl etwa mit Sonnenblumenöl vermischt. So kann aber viel von seinem zarten Geschmack verloren gehen, der besonders in Salaten und zu Kaltgerichten geschätzt wird. Auf mehr als 170 °C erhitzt werden sollte das Mohnöl lieber nicht, da es in der Regel aus Kaltpressung stammt und deshalb seinen Geschmack und die typische Konsistenz verlieren würde. Entsprechend ist Mohnöl zum Backen und Braten ungeeignet.

Passende Beilage zu Salat, Müsli und süßen Speisen

Mohnöl passt als Beigabe sehr gut zu verschiedenen Dressings, Müsli, Süßspeisen und kalten Mehlgerichten. Außerdem ergänzt es sich hervorragend mit frischen Karotten, Kartoffeln, Spargel und Tomaten. Gut verwendbar ist es ebenso in Nudelgerichten. Begehrt ist Mohn für die Backwarenherstellung. Zu denken ist hier vor allem an leckere Brötchen, Stollen, Kuchen und herzhaftes Käsegebäck. Einen völlig anderen Verwendungszweck des Mohnöls schätzen die Kunstmaler und Restaurateure. Die Substanz ist ein hervorragendes Bindemittel für Ölfarben. Mohnöl trocknet wesentlich langsamer als etwa Leinöl, was es zu einem wertvollen Grundstoff in Ölfarben macht. Dazu kommt seine fast nicht sichtbare Eigenfarbe, die Farben umso echter strahlen lässt.

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Die Informationen auf dieser Seite dienen nicht als Diagnose oder Therapieanweisungen und ersetzen auch keinen Artztbesuch. Sollten Sie eine Erkrankung haben oder den Verdacht einer Erkrankung, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. Sollten Sie weitere wertvolle Infos zu Ölen haben und möchten uns diese mitteilen, so werden wir diese gerne in dem Artikel berücksichtigen.

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