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frisches Bärlauchöl / fresh ramson oil
frisches Bärlauchöl / fresh ramson oil Foto: ©Corinna Gissemann

BärlauchÖl

Bärlauchöl

Früher galt Bärlauch als Unkraut – heute wird er als Verwandter des Knoblauchs liebend gerne in der Küche genutzt. Er gilt als Trendpflanze schlechthin und findet in der Küche ganz besonders Anwendung bei der Verfeinerung von Speisen. Aber auch die Verarbeitung zu Suppen oder Pesto ist beliebt. Seine Erntezeit liegt zwischen Mitte März und Mitte Mai, wobei sich Bärlauch auf verschiedene Arten haltbar machen lässt.
Neben der Weiterverarbeitung zu Bärlauchsalz oder -butter, ist auch das Einfrieren von Bärlauchblättern möglich. Eine andere Art der Haltbarmachung ist seine Verarbeitung zu Öl.
Bärlauchöl lässt sich beispielsweise gut für Salat-Dressings, Saucen oder Dips benutzen. Auch als Brotaufstrich oder Marinade für Grillfleisch ist es sehr beliebt. Zudem finden sich Rezepte, bei denen Bärlauch gerne für verschiedene vegetarische Speisen genutzt wird. Sein würziges Aroma, das im Gegensatz zu Knoblauch allerdings nicht so lange im Geruch nach hält, macht Bärlauchöl ganzjährlich zu einer guten Alternative.Bärlauch kann allerdings noch viel mehr als gut schmecken. Er wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Dies wussten bereits die Menschen im Mittelalter. So fand Bärlauch zu dieser Zeit Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen und wurde im Aberglauben als Abwehrpflanze gegen Unheil genutzt.
Er enthält eine ganze Menge an Wirkstoffen, die sich positiv auf den Körper auswirken. Dabei gehören zu den hauptsächlichen Inhaltsstoffen Magnesium und Eisen sowie Mangan, Adenosin, Flavonoide und Alliine.
Aus Alliinen entstehen sogenannte Lauchöle, welche eine keimtötende Wirkung auf verschiedenste Bakterien und Pilze haben. Damit kann er als natürliches Antibiotikum eingesetzt werden. Die Blätter selbst haben zudem eine bindende Wirkung auf Quecksilber. Durch Leber und Darm können Giftstoffe so aus dem Körper transportiert werden, wodurch Bärlauch gleichermaßen eine entgiftende Wirkung hat.
Die Nutzung von Bärlauchöl beim Kochen und der Zubereitung von Speisen kann daher sehr gesund sein.

frisches Bärlauchöl / fresh ramson oil

frisches Bärlauchöl / fresh ramson oil Foto: ©Corinna Gissemann

Es wirkt sich positiv auf den Blutfluss aus und fördert damit die Durchblutung. Außerdem werden ihm Gefäßerweiterungen im Gehirn zugeschrieben, was die Konzentrationsfähigkeit erhöhen soll. Das enthaltene Adenosin hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Herzfunktion. Damit kann es Herz-Kreislauf-Problemen vorbeugen.
Zudem kann Bärlauch Ablagerungen an Gefäßwänden verhindern. Dadurch werden Verkalkungen vorgebeugt, was einen Herzinfarkt verhindern kann.
Es senkt den Blutdruck und Cholesterinspiegel und ist gleichzeitig eine gute Möglichkeit, um das Immunsystem anzukurbeln. Es stärkt die eigene Immunabwehr und kann so Infektionen verhindern.
Abgesehen davon enthält Bärlauch viel Vitamin C und ätherische Öle. Wie der Knoblauch zeigt sich Bärlauchöl das ganze Jahr über als Allrounder, allerdings ohne unangenehme Körpergerüche zu hinterlassen.
Bereits 50 Gramm Bärlauch am Tag können theoretisch den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen abdecken.
Im Alltag findet Bärlauch Anwendung bei verschiedenen Beschwerden. Gerne wird es als Hausmittel genutzt. Ein Beispiel hierfür ist seine Nutzung bei Blähungen und anderen Darmbeschwerden, da er Gärungsprozesse im Darm reguliert. So kann Bärlauch auch krampflösend wirken. Gleichzeitig ist er galletreibend und appetitanregend. Damit fördert er gleichzeitig die Verdauung und hilft, Beschwerden im Magen-Darm-Bereich vorzubeugen. Aufgrund dessen wird Bärlauch bei Darmbeschwerden und Appetitlosigkeit eingesetzt. Allgemein wird Bärlauch eine kräftigende und entschlackende Wirkung nachgesagt. Hinzu kommt, dass die desinfizierende und keimtötende Wirkung von Bärlauch nicht nur das Immunsystem kräftigt, sondern auch bei akuten Erkältungen positiven Einfluss nehmen kann. Dies gilt besonders bei Husten und Fieber.
Daneben kann Bärlauch förderlich für die Heilung von Hauterkrankungen und Rheuma sein, wobei ihm auch förderliche Eigenschaften in der Behandlung von Frühjahrsmüdigkeit zugeschrieben werden.Damit erweist sich Bärlauch als äußerst gesundheitsfördernd, was neben seinem Geschmack ein gutes Argument zur häufigeren Nutzung von Bärlauchöl in der Küche sein dürfte. Wer die Pflanzen selbst sammeln und weiter verarbeiten möchte, sollte jedoch einerseits aufpassen, dass er sie nicht mit anderen Pflanzen verwechselt. Die Gefahr ist besonders groß bei Maiglöckchen. Diese strömen allerdings nicht den bekannten knoblauchartigen Geruch aus.
Zudem sollten die Pflanzen vor der Weiterverarbeitung gut gewaschen werden. Aufgrund seines Standortes ist außerdem noch aus einem anderen Grund Vorsicht geboten: Bärlauch hat den Ruf, Fuchsbandwürmer übertragen zu können! Um dem vorzubeugen kann es sinnvoll sein, Bärlauch zu kaufen anstatt ihn zu sammeln. So oder so: Bärlauchöl lässt sich aus beiden Varianten verarbeiten.

Tipp:Bärlauchöl

Wiberg Bärlauchöl, 1er Pack (1 x 500 ml)

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  • kräftig nach Oliven, mit frischer Bärlauch Note
  • universell einsetzbar,
  • ideal für Nudel - und Pilzgerischte
Die Informationen auf dieser Seite dienen nicht als Diagnose oder Therapieanweisungen und ersetzen auch keinen Artztbesuch. Sollten Sie eine Erkrankung haben oder den Verdacht einer Erkrankung, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. Sollten Sie weitere wertvolle Infos zu Ölen haben und möchten uns diese mitteilen, so werden wir diese gerne in dem Artikel berücksichtigen.

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